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Bildzeichen: Die Dongba-Schrift der Naxi 19. May 2012

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Die Dongba-Schrift der Naxi, eine ethnische Minderheit die hauptsächlich in der Provinz Yunnan, in Südchina lebt, verfügt über etwa 1.400 Zeichen, von denen ungefähr  90 % als echte Piktogramme bezeichnet werden. Sie basiert nicht auf Logogrammen, die wie im Chinesischen die Bedeutung von Ausdrücken als Schriftzeichen symbolisieren und auch nicht auf einem Alphabet, wie etwa die lateinische oder griechische Schrift, sondern fast ausschließlich auf Piktogrammen; also Bildzeichen, die das in der Sprache Bezeichnete vereinfacht aber konkret abbilden. Die Dongba-Schrift dient seit dem 13. Jhdt. vor allem zur Geschichtsschreibung und dazu Rituale zu protokollieren. Sie ist im engeren westlichen Sinn nicht ohne Weiteres ‚lesbar’, sondern kann besser als visuelles System zur Gedächtnisstütze betrachtet werden. Trotzdem lassen sich mit der Dongba-Schrift klare Botschaften übermitteln – durchaus auch jenseits religiöser Zusammenhänge. Für beides wird die Donga Schrift nach wie vor verwendet, wie man bei einen Besuch in Lijiang, der Hauptstadt der Naxi, sehen kann.

Den Grundstein für das Interesse an der Naxi Kultur legte Joseph F Rock, geb. 1884 in Wien emigrierte er 1905 in die USA. Bekannt wurde er mit Arbeiten zu botanischen und anthropologischen Themen, die er im Auftrag der Uni Harvard oder der National Geographic Society verfasste. Als Autodidakt erlernte er früh die chinesische Sprache, publizierte ein Konversationslexikon Chinesisch-Deutsch und lebte zwischen 1922 und 1949 in Lijiang. Dort trieb er Studien zur Flora im westlichen China und zur Kultur der Naxi. Er schrieb dabei ein umfassendes Wörterbuch für die Dongba-Schrift, das lange Jahre wohl nur Anthropologen bekannt gewesen ist.

Nachdem das Zentrum der Naxi, die Stadt Lijiang, 1997 zum Weltkulturerbe erklärt wurde, bekam auch die Dongba-Schrift wieder größere internationale Aufmerksamkeit und wurde deutliches Zeichen und Teil einer kulturtouristischen Inszenierung.

Drei Schweizer 4. May 2012

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3 Suisses, das war einmal eine feste Grösse für erwachsene Frauen, die einen besonderen modischen Geschmack pflegten: prêt-à-porter, saisonnah, zu vernünftigen Preisen. In normalenVersandhauskatalogen musste man danach länger und oft vergeblich suchen. Der 3 Suisses Katalog hatte in Deutschland deshalb etwas von einem Geheimtipp. Er stand für Aktualität, Qualität und Zuverlässigkeit; drei Größen, die im Distanzhandel wichtig sind und mehr oder weniger direkt mit der Schweiz in Verbindung gebracht werden.

Trotz seines Namens hat das Unternehmen rein gar nichts mit der Schweiz oder Schweizern zu tun. Es entstand im Département Nord, dort wo Frankreich wie Belgien wirkt. Eine dicht bevölkerte Gegend, praktisch topfeben, lange geprägt durch den Kohlebergbau, Metallhütten, Webereien. Heimat für rund 2,5 Millionen Menschen, nicht weit nach Paris, nicht weit nach Brüssel und nicht weit über den Kanal nach London, dem Hotspot des Industriezeitalters. Eine besondere Tradition hat hier die Textilindustrie. Links und rechts vom Grand Boulevard, der Transversale, die Lille, die Hauptstadt des Départements mit den Industriegebieten, den Proletariersiedlungen und den bevorzugten Wohngebieten der Bourgeoisie verbindet, wuchsen Webereien, Spinnereien und andere Textilfabriken aus dem Boden. Unternehmen, meist in Familieneigentum, die im frühen 19. Jahrhundert gegründet wurden und ihre Besitzer sehr schnell sehr reich machten.

So wie die Familie Toulemonde-Destombes, die seit 1823 als Hersteller von Textilien bekannt und zu Wohlstand gekommen war. Xavier Toulemonde, hatte zu Beginn der 1930er Jahre die Idee Wolle und Strickwaren im Versand an Endverbraucher zu verkaufen. Die Spinnerei des Unternehmens befand sich in der Nachbargemeinde Mouvaux, wo Toulemonde sich Gedanken für einen passenden Namen seines Unternehmens gemacht hat. Gegenüber der Fabrik am Grand Boulevard betrieb die Familie Suis eine Brasserie namens le Progrès. Das Publikum ehrt beliebte Etablissements gerne mit Spitznamen. Die Fama sagt, dass es die drei Töchter der Familie waren die unter Verballhornung des Familiennamens für den neuen Ehrennamen Pate standen: Chez les Trois Suisses. Der Journalist Jean-Yves Guérin berichtete im August 2009 in Le Figaro, dass dieser Name sich als inoffizielle Bezeichnung für die Kreuzung etablierte und Toulemonde inspirierte.

Ab 1954 war 3 Suisses in Deutschland aktiv, wurde dort jedoch nicht als Marke eingetragen, weil es irreführend sei, wenn das Unternehmen unter einem Namen auftritt der eine Schweizer Herkunft suggeriert, aber tatsächlich nichts mit der Schweiz zu tun hat. Der Versand wurde daher in Deutschland und Österreich zunächst unter dem Namen 3 Pagen abgewickelt. Nachdem das Geschäft mit Strickgarn in den 1980er Jahren einbrach und im Bereich prêt-à-porter die Konkurrenz stärker wurde, hat die Familie Toulemonde Anteile an den Otto Versand (50 %), an die an Association Familiale Mulliez (45 %) und an Soparsius (5 %), ein Zusammenschluss von leitenden Angestellten des Unternehmens, verkauft. Heute ist 3 Suisses International ein bedeutendes Unternehmen, das in vielen europäischen Ländern sowie in China aktiv ist und die volle Pallette der Dienstleistungen rund um den Distanzhandel bietet.

Fernsehen zum Mitdenken 21. January 2011

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Wenige Branchen sind so sehr durchreguliert wie die deutsche Medienwirtschaft. Wer da was werden will, muss Jurist sein. Alexander Kluge (78) ist einer und hat eine der interessantesten Erfolgsgeschichten im Fernsehen geschrieben. Seine Firma DCTP (Development Company for Television Program) füllt eine juristische Nische in der Fernsehlandschaft. Nach deutschem Medienrecht müssen große private Fernsehsender unter bestimmten Umständen unabhängigen Drittanbietern Sendefenster offen halten. Kluge gelang es bisher stets, sich die entsprechenden Lizenzen zu sichern. Und so läuft meist zu spätnächtlicher Stunde auf RTL oder SAT 1 ein Experimentierfernsehen, dass zum Sendeumfeld den denkbar größten Kontrast bildet. Gewöhnungsbedürftig, oft interessant, manchmal spannend und immer anspruchsvoll. Vielen Menschen gefällt das, aber interpretiert man die Quoten klassisch, schalten viele ab oder um, sobald der Vorspann für Sendungen wie „News & Stories“, „Prime Time/Spätausgabe“ oder „Ten to Eleven“ über das Display leuchtet.

Im vergangenen Sommer war u.a. im österreichischen Standard zu lesen, dass Kluge plant, einen eigenen Sender mit einem 24-stündigen Vollprogramm zu starten. Bei der ‚Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen‘ wurde eine Lizenz beantragt; die zuständigen Kommissionen gaben dem Antrag statt und die DCTP könnte 2011 auf Sendung gehen. Könnte. Doch daraus wird zunächst nichts. Der Branchendienst ‚Digitalfernsehen‘ ließ vor einigen Tagen verlauten, dass DCTP vorerst kein eigenes Programm über Kabel oder Satellit verbreiten wird. Man sei bis auf weiteres mit DCTP.tv im Internet gut aufgehoben, wolle weiterhin die bestehenden Sendefenster beliefern und vorhandene Mittel vor allem in Programminhalte investieren, erklärte DCTP-Anwalt Paul Leo Giani.

Unter dem Titel „Garten der Informationen“ wird im Web eine Endlosschleife zu verschiedenen Themenschwerpunkten gezeigt. Die Beiträge lassen sich auch einzeln abrufen; z.Zt. über 30 Interviews, Kurzfilme, Opernproduktionen oder Dokumentationen, aber auch Standbilder und Texttafeln, die mal mit klassischer Musik, mal mit Trash-Metal unterlegt sind – Dinge, die man im Fernsehen kaum zu sehen oder zu hören bekommt: ausführliche Gespräche mit dem Dramatiker Heiner Müller, Clips aus dem filmischen Frühwerk des Regisseurs Christoph Schlingensief, Interviews über die Finanzkrise, über Charles Darwin, über den Krieg oder die Liebe. Herrlich, wenn Schauspieler und Autor Peter Berling als Kapitän eines Walfängers glaubhaft überzeugend Rede und Antwort steht oder erschütternd, wenn sich Kluge vom Historiker Jörg Friedrich den Untergang von Halberstadt – Kluges Geburtsort – im April 1945 erklären lässt. Eine beinahe unüberschaubare Menge und doch nur ein Bruchteil des bisherigen Schaffens. Kluge schätzt, dass seine Firma in den ersten zwanzig Jahren ihres Bestehens etwa 90.000 Minuten Sendezeit produziert hat. Eine gewaltige Leistung, aber nicht genug für ein Vollprogramm. Selbst wenn man großzügig davon ausgeht, dass 2/3 des Programms auf Wiederholungen oder Werbung und ferner auf Nachrichten, Shows oder ähnliche Formate entfällt, die ja auch irgendwo produziert werden müssen, dann wäre dieser Bestand ziemlich schnell komplett ausgestrahlt.

Neues Material für den Sender könnte von den Anteilseignern sowie von Kooperationspartnern kommen, also von der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ Format), vom Spiegel-Verlag (Spiegel-TV), ebenso wie von Stern-TV, anderen Verlagen, der BBC, Filmemachern, einzelnen Journalisten wie Philip Banse etwa, die die DCTP kontinuierlich mit mal mehr, mal weniger interessanten Beiträgen beliefern. Alexander Kluge ist gut vernetzt. Er hält selbst ebenso wie die japanische Werbeagentur Dentsu 37,5 % der Anteile an DCTP, die Neue Zürcher Zeitung und der Spiegel-Verlag sind mit je 12,5 % dabei. Er ist aber nicht nur kommerziell erfolgreich, sondern auch eine feste Größe als Autorenfilmer und Theoretiker. Der promovierte Anwalt dachte von Anfang an nicht an eine Laufbahn zwischen Aktendeckeln. Er volontierte beim Film, wurde Filmemacher, Produzent und als einer der wichtigsten jungen Filmtheoretiker Professor an der legendären Hochschule für Gestaltung (HfG) in Ulm, sowie der Universität in Frankfurt am Main. Kluges Schriften zum Film, seine Abhandlungen zu Gesellschaft und Öffentlichkeit sind sozial- und kulturwissenschaftliche Standards. Seine literarischen Arbeiten dagegen öffnen sich, wie seine Filme, eher einem elitären Publikum. Wenn aus diesem Spektrum in naher Zukunft eine Basis für ein experimentierfreudiges und spannendes Vollprogramm wird, dann würden wir das gerne auch im TV sehen. Fernsehen zum Mitdenken – es gibt keinen besseren Programmauftrag.

Welcome back … 3. January 2011

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The new year is a blank sheet of paper.

Quit work now and run home for Christmas! 24. December 2010

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Best wishes, brandcreation.

Four imaginations on Berlin 17. December 2010

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Hipster’s paradise, view from southwest.

For a couple of years now brandcreation is present in Berlin. Fashionistas, designers, writers, musicians, dj’s, actors, and photographers – the creative class meets there. You can see it from Kreuzberg, to Friedrichshain, to Mitte and Prenzlauer Berg watching fancy stores, modernist galleries, cosy cafés, busy offices, crowded clubs. And walking the streets, sooner or later you’re coming around the corner, open your eyes and ask yourself ‘why?’, why the hell to be in Berlin? We started to find answers on these questions.

Postindustrial wasteland

A look to the map shows that Berlin yet is quite away from all crossroads of global traffic. Try to book a direct flight to Berlin from abroad and you’ll get me. Nowadays this seems not to be a problem but it indicates that this city is still situated at the east ends of Europe or – seen, for example, from Beijing – at the western edges of Asia. For some other reasons the city still isn’t the centre of prosperity or growth in Germany. Industries, banking houses, service providers moved to the cities in Western Germany after the war and the white collar workers, the engineers and the intelligentsia followed. Cities as Hamburg (media and trade), Düsseldorf and Cologne (industry, fashion, arts, cars), Frankfurt (financial sector and sciences), Stuttgart (mechanical engineering, cars), Munich (media, cars and high-tech industries) became the places to be. West Berlin remained gifted by a bustling cultural life when economics there were a fallow land, kept alive only as a showroom of western lifestyle and culture deep in the heart of the east.

This post war industrial wasteland then was a hide out for survivors, unconventionalists and fairly succesful artists, settling on the spaces left from the middle class. Combined with the remaining workers, a modest plebs, many confident pensioners, a very thin section of educated, well-off classes and a lively demimonde this became a slightly dowdy but vibrant hotchpotch, aka ‘Berlin-Mixture’. It didn’t change so very much after reunification in 1990. East and west formed a new city, nearly twice as big, government came back, the industries didn’t. The hotchpotch was enriched with major parts of the dissatisfied and nonconformists from former East Berlin, but in general (and at a glance only) remained the same.

In this situation the special lifestyle of the hotchpotch (some may call it ‘boheme’ or ‘scene’, but that is not exactly what we’d like to talk about here) became a strong and unmistakeable characteristic of Berlin. In the outside world it is the distinction mark, it overrun mainstream. With that Berlin is a contradiction what usually marketers say it is, what one might expect for a nation’s capital or what government wants it to be and everybody is o.k. with that – even the Governing Mayor.

The ‘historic bloc’ is cracked

How that? We’ve learned from the Italian thinker Antonio Gramsci. He stated that real political power defines good and evil in all life area. That is what Gramsci called the ‘historic bloc’, the supremacy of the ruling classes in politics and economics and culture, including public opinion, lifestyles and attitudes. Most citizens – no matter what class – here tend to adopt and strive for the values of their leaders. In the end this is why in working democratic societies the consent is created without pressure.

If Gramsci were true something as Berlin would hardly happen. If true it seems the power isn’t total here. There must be some deep rifts within the ‘historic bloc’. This point of view is the inspiration to start a little survey, questioning what makes the city attractive.

Four speculations – our hypothesis

This survey doesn’t fit scientific standards. The few interviews we did where rather talks. We didn’t use a questionnaire, didn’t analyze data with the help of SPSS and we got no charts with figures. Our work must be seen as a kick off for further, deeper inspections. But there are facts, some answers and we’ve got a hypothesis at least. Here it is:

1) Wages in Berlin are relatively low, good jobs are rare; on the other hand standard housing is yet quite affordable. Gentrification is becoming to be a major problem to some parts of the city. But in general the property markets are weak and most of the real investors capital is going where else in the world the profits are higher. In short: If you’ll give a damn for a normal lifestyle, Berlin offers more fun for less money.

2) In Berlin there are about 3.4 million inhabitants on approx. 890 sq km. That’s small enough to keep track and big enough not to bump into someone you don’t want to meet.

3) Spaces left by the bourgeois society where such wide that no one complained when it was grabbed by non-mainstream and used as experimental areas to live and empower another lifestyles. A few new standards where set here, they’re part of the cities identity now. If you like to see cities as you see products or brands, you can say that these standards are now core values of Berlin.

4) The general mood in the city is open-minded. You won’t be stopped if you like to cross the streets in a pyjama for example and it is quite unlikely that you’ll meet people who treat you with contempt because you’ve got less money or because you prefer to be a loner. Just keep in mind that liberalitas includes the risk not to find somebody who really cares if you live or if you die.

Propaganda – The Politics of Feelings 9. December 2010

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“Angst” means “fear”. Fear is probably the strongest motive in human behaviour. It makes people think and do things they usually won’t.

Homo digitalis has a very high opinion of himself: reasonable and level-headed, enlightened and educated, calm and rationalistic. He can’t be persuaded because to him nowadays decision making is a matter of reason. That’s why he just can’t understand that propaganda was and still is a working principle of communication. He even don’t believe that there is propaganda in our daily live, and if it might be there in politics, religion or economics – it won’t catch him, because he’s not as naïve or influenced as his forefathers where and he’s learned his lessons from the last century.

One of these bitter lessons was given exactly 70 years ago in Nazi-Germany. In 1940 propaganda made a sinister triumph on reason: The film “Jud Süß” (“Jew Suess”) by director Veit Harlan (1899-1964) on a prince and his banker and “Die Rothschilds” (“The Rothschilds”), a drama on the rise of the Rothschild family by Erich Waschneck (1887-1970) and a pseudo-documentary on the jews in Europe entitled “Der ewige Jude” (“The Eternal Jew”) by Fritz Hippler (1909-2002) – all three movies had its première in 1940 in Berlin. According to the danish historian Stig Hornshøj-Møller, who made a scene-by-scene analysis on “The Eternal Jew”*, or David Welch, who wrote a study on propaganda in german cinema,** films like these were made to prepare the people for the anti-semitic atrocities to come.

There must be an element of truth to it

We know little about reception but one can assume that these films returned their investments to the regime. The ‘SD’, the secret service of the Nazi-government reported in November 1940 that  “Jew Suess” met likings of the audience and stirred existing anti-semitic prejudices as well.*** The film was a box-office hit seen by about 20 million until 1943. Among those was the future journalist Ralph Giordano, who spend his childhood and early youth undercover in Hamburg as the son of a jewish family. Giordano gave an account on the reception of the film, which he saw with a very good friend. He wrote that after the performance the audience was paralyzed with rage and disgust. It was a sudden hit to him, Giordano wrote, when his friend, who remained silent on their way home from the movies, said: “But there must be an element of truth to it.”****

Of course we can accept these and many other statements as an indication for impact of propaganda in film. It worked. The supporters of the nazi-party were borne out in their confessions, the silent majority may have got some more doubts on integrity of their jewish fellow citizens and the rest kept quiet. This was exactly what the Nazi government expected from anti semitic films. Nazi propaganda suspected that film can’t create new opinions or behaviour. David Culbert***** wrote that a film won’t make ‘willing executioners’. But in a given special social and historic context it helps. It helps to create a climate of fear an to bring out the seeds of distrust.

Propaganda: stir up emotions without awaking awareness

The director Fritz Hippler, who was a ministry official to Joseph Goebbels’ ‘Ministry for Propaganda’, confirmed in an BBC interview ****** that films where official seen as an important tool to intoctrination because Goebbels believed that films are most ideal to penetrate the human soul and the subconscious. Successful propaganda didn’t count on reason or educability but feelings. In other words: good propaganda is always good entertainment; it counts on emotions.

Film-propaganda wasn’t invented by the nazis. From it’s beginnings film was used for persuasion. Great propaganda films where made in the United States, remember D.W. Griffith’s “Birth of a Nation” (USA, 1915), or in Russia Sergej Eisenstein’s “Alexandr Nevsky” (USSR, 1938) – both movies are examples of nationalism on film. The combination from moving pictures with music and a dramatic text made film the perfect tool to touch the mood of the masses.

Like it or not: talking seriously about marketing, public-relations, design or branding means to talk about propaganda. Calling on emotions is a proven and accepted strategy in marketing.

Propaganda isn’t necessarely lying. Propaganda is to stir up emotions without awaking awareness. This principle still is working – on any media. Moving the people, whether they’re the citizens of a dictatorship or a democratic society, in politics and in economics was always to influence their feelings through communications. And it still is.

These weeks we go through it. Take your daily paper, read the news on your computer, turn on your TV: what you see is what you feel and vice versa. It is an ongoing fight for supremacy, fought predominantely with emotions instead arguments or reason. The current dispute on Wikileaks and Julian Assange for example isn’t a discourse, it is a drama, performed to get people’s minds by creating fears. In contradiction to the past a majority of the protagonists in media are themselves driven by emotions. They’re breeding fear with hate. And fear breeds even more hate. I’m not sure if all of the participants on this stageplay are clear about that. They probably don’t know that the real arsonists are in their own ranks.

Reference and recommendation for further reading:

*Stig Hornshøj-Møller (1995): Der ewige Jude: Quellenkritische Analyse eines antisemitischen Propagandafilms. Göttingen.

**David Welch (1983): Propaganda and the German Cinema 1933-1945. Oxford.

***Heinz Boberach (1968): Meldungen aus dem Reich. Auswahl aus den geheimen Lageberichten des Sicherheitsdienstes der SS 1939-1944. München.

****Ralph Giordano (2007): Erinnerungen eines Davongekommenen. Die Autobiographie. Köln.

*****David Culbert (2002): The Impact of Anti-Semitic Film Propaganda on German Audiences. In  Richard A. Etlin (ed.): Art, Culture and Media under the Third Reich. Chicago.

******Laurence Rees (1992): We Have Ways of Making You Think. Goebbels – Master of Propaganda. (Film). London.

It wasn’t created. It was bought. 25. November 2010

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Krating Daeng. An original.

In the early 1980’s an european marketing executive noticed the great popularity of stimulating drinks in Thailand. Perhaps it was a big deal for Dietrich Mateschitz from Austria to get a licence to sell these products abroad. And looking at national food laws and consumers habits it took him for sure even more effort to prepare these products for the western markets. The real achievement here was to realize that what meets the wants and needs of an upcoming society will perfectly match future trends in the western world. Those days when the paradigm of ‘bigger, better, faster, more’ was in doubt, nobody in the western world  seriously thought that a drink should have a ‘function’ then – except Mateschitz. Today the idea of functional food or the consumption of anything that enhances performance is mainstream and artificial stimulation is lifestyle.

Red Bull – the most successful brand from Austria and one of the most valuable brands worldwide wasn’t created. It was bought. Because of a quite perfect marketing it outruns its origin Krating Daeng (since early 1970’s) from Thailand and its forerunners as Lipovitan (aka Libogen, since 1962) from Japan.

Cold is Coming 11. November 2010

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First days below zero in Central Europe.

Hennes and Mauritz is offering knitwear / leaves are turning / yellow, red and brown / falling down

Homemade Brands – Worldwide Success 9. November 2010

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Sweet and delicious green bean cookies from Vietnam bought in our neighbourhood these days.

Buying something to eat is a matter of trust and attached to some imprinted psychological patterns. Therefore food marketers believe in the “homemade-look-a-like-strategy”. It works all times, worldwide and bridges even cultural gaps: for example it’s “Bonne Maman” (jam, Andros Corporation in Biars-sur-Cère, France, since 1971); its’s “Uncle Ben’s” (rice, Mars Inc., Houston, Texas, since 1943); or it is “Minh Ngoc” (cakes, Golden Dragon, Hai Duong City, Vietnam, since 1920). All these brands besides many others successfully cultivated a home made image. It‘s a strategy that obviously pays and that makes some strange products look familiar to us – even green bean cookies.

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